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Wohn- und Geschäftshaus Leipzig
Planungs- und Bauzeit:
1995-1998 / 2000-2001
Standort: Kochstrasse 64/ 66
04275 Leipzig-Connewitz
Bauherr: Fam. Dürbeck GbR Frankfurt/ Main
LPH 1-9 mit Innenausbau und Aussenanlagen
Die Sanierung des denkmalgeschützten Gründerzeitgebäudes bildet ein Ensemble aus Alt und Neu, das zur Aufwertung des Stadtviertels beiträgt.
Ausgangssituation / Entwurfsgedanke
Ausgangssituation für die Planung war die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Kochstrasse 64 in Verbindung mit einem neuen, mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit dem Ziel, ein harmonisches Ensemble aus 'Alt und Neu' schaffen zu können, von dem eine Signalwirkung für das Quartier ausgeht.
Das Grundstück von rund 1600 m² im Süden der Stadt ist verkehrstechnisch optimal angebunden und erschlossen und befindet sich in nächster Nähe zum Zentrum. Darüber hinaus wird die Qualität des Grundstückes durch die weitreichenden Grünflächen entlang der Wasserläufe von Parthe, Weisse Elster und Nahle positiv beeinflusst.
Die Bauform des Neubaus entwickelt sich aus den städtebaulichen Strukturen und Merkmalen des Quartiers, die gekennzeichnet sind von Gestaltungselementen der um die Jahrhundertwende entstandenen villenartigen Wohnhäuser mit dekorativer Ornamentik der Straßenfassaden und reduzierter, schlichter Gestaltung der Hoffassaden.
Gebäudestruktur / Neubau
Der Neubau nimmt Bezug auf die Fluchten der Altbauten Kochstrasse 64 / Fichtestrasse 9 und bildet mit seiner Fassade den räumlichen Abschluss zur Fichtestrasse. Das Krüppelwalmdach, die traditionelle Dachform, ist Teil der umgebenden Dachlandschaft. Der Glaserker an der Straßenkreuzung akzentuiert die Bedeutung der Gebäudeecke in der bestehenden Bebauung.
In dem 5-geschossigen Baukörper befinden sich 28 Wohneinheiten von unterschiedlichem Typus und mehr als 1000 m² aufteilbare Büro- und Gewerbeflächen im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss.
Abstell- und Technikräume befinden sich im 1. und 2. Untergeschoss auf gleichem Niveau mit der Tiefgarage, die 52 Stellplätze in Doppelparkern bzw. alternativ 60 Stellplätze in Doppel- und Dreifachparkern beinhaltet.
Der Innenhof bietet die Möglichkeit, attraktiven Raum für Kinderspiel, Aufenthalt und Grünflächen mit Baumgruppen zu schaffen. Der begrünte Wohnhof wird von einer transparenten, als Pergola ausgebildeten, überdachten Stahlkonstruktion gefasst, gleichzeitig bietet sich hier die Unterbringung von Müllplätzen und Fahrradständern.
Altbau
Das denkmalgeschützte 4-geschossige Gebäude aus der Gründerzeit sollte in seiner baulichen Struktur von Grund auf saniert werden. Der Erhaltung und Sanierung der Straßenfassade, der Rekonstruktion des Dekors und der Ornamentik kamen hierbei besondere Bedeutung und Aufmerksamkeit zu.
Mit dem Ausbau des Dachgeschosses ließen sich 8 Wohneinheiten realisieren, die Läden im Erdgeschossbereich - teilweise halbgeschossig versetzt - wurden in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt.
Durch eine Neustrukturierung und Orientierung nach Westen zum Innenhof, sowie einer Galerie-Ausbildung im Dachgeschossbereich, erfahren die Wohnungen eine wesentliche Qualitätsverbesserung.
An konstruktiven Maßnahmen wurden neben der Trockenlegung des Kellermauerwerks die Sanierung der Holzbalkendecken, der Einbau eines neuen Treppenhauses, der Neubau des Dachstuhles sowie der bautechnische Ausbau aller Geschosse vorgesehen.
Wohn- und Geschäftshaus Leipzig
Planungs- und Bauzeit:
1995-1998 / 2000-2001
Standort: Kochstrasse 64/ 66
04275 Leipzig-Connewitz
Bauherr: Fam. Dürbeck GbR Frankfurt/ Main
LPH 1-9 mit Innenausbau und Aussenanlagen
Die Sanierung des denkmalgeschützten Gründerzeitgebäudes bildet ein Ensemble aus Alt und Neu, das zur Aufwertung des Stadtviertels beiträgt.
Ausgangssituation / Entwurfsgedanke
Ausgangssituation für die Planung war die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Kochstrasse 64 in Verbindung mit einem neuen, mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäude mit dem Ziel, ein harmonisches Ensemble aus 'Alt und Neu' schaffen zu können, von dem eine Signalwirkung für das Quartier ausgeht.
Das Grundstück von rund 1600 m² im Süden der Stadt ist verkehrstechnisch optimal angebunden und erschlossen und befindet sich in nächster Nähe zum Zentrum. Darüber hinaus wird die Qualität des Grundstückes durch die weitreichenden Grünflächen entlang der Wasserläufe von Parthe, Weisse Elster und Nahle positiv beeinflusst.
Die Bauform des Neubaus entwickelt sich aus den städtebaulichen Strukturen und Merkmalen des Quartiers, die gekennzeichnet sind von Gestaltungselementen der um die Jahrhundertwende entstandenen villenartigen Wohnhäuser mit dekorativer Ornamentik der Straßenfassaden und reduzierter, schlichter Gestaltung der Hoffassaden.
Gebäudestruktur / Neubau
Der Neubau nimmt Bezug auf die Fluchten der Altbauten Kochstrasse 64 / Fichtestrasse 9 und bildet mit seiner Fassade den räumlichen Abschluss zur Fichtestrasse. Das Krüppelwalmdach, die traditionelle Dachform, ist Teil der umgebenden Dachlandschaft. Der Glaserker an der Straßenkreuzung akzentuiert die Bedeutung der Gebäudeecke in der bestehenden Bebauung.
In dem 5-geschossigen Baukörper befinden sich 28 Wohneinheiten von unterschiedlichem Typus und mehr als 1000 m² aufteilbare Büro- und Gewerbeflächen im Erdgeschoss und 1.Obergeschoss.
Abstell- und Technikräume befinden sich im 1. und 2. Untergeschoss auf gleichem Niveau mit der Tiefgarage, die 52 Stellplätze in Doppelparkern bzw. alternativ 60 Stellplätze in Doppel- und Dreifachparkern beinhaltet.
Der Innenhof bietet die Möglichkeit, attraktiven Raum für Kinderspiel, Aufenthalt und Grünflächen mit Baumgruppen zu schaffen. Der begrünte Wohnhof wird von einer transparenten, als Pergola ausgebildeten, überdachten Stahlkonstruktion gefasst, gleichzeitig bietet sich hier die Unterbringung von Müllplätzen und Fahrradständern.
Altbau
Das denkmalgeschützte 4-geschossige Gebäude aus der Gründerzeit sollte in seiner baulichen Struktur von Grund auf saniert werden. Der Erhaltung und Sanierung der Straßenfassade, der Rekonstruktion des Dekors und der Ornamentik kamen hierbei besondere Bedeutung und Aufmerksamkeit zu.
Mit dem Ausbau des Dachgeschosses ließen sich 8 Wohneinheiten realisieren, die Läden im Erdgeschossbereich - teilweise halbgeschossig versetzt - wurden in ihrer ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt.
Durch eine Neustrukturierung und Orientierung nach Westen zum Innenhof, sowie einer Galerie-Ausbildung im Dachgeschossbereich, erfahren die Wohnungen eine wesentliche Qualitätsverbesserung.
An konstruktiven Maßnahmen wurden neben der Trockenlegung des Kellermauerwerks die Sanierung der Holzbalkendecken, der Einbau eines neuen Treppenhauses, der Neubau des Dachstuhles sowie der bautechnische Ausbau aller Geschosse vorgesehen.